Oxa: EVP-Gemeinderat fordert die Polizei zum Handeln auf
Der Club Oxa in Zürich Oerlikon sorgt für rote Köpfe. Nach einem Raubüberfall und einer Messerstecherei schrieben zahlreiche Anwohner Kommentare auf Tagesanzeiger.ch und bezeichneten die Zustände im Quartier als verheerend. Offener Drogenhandel, rechtsfreier Raum, Geschrei und Gepöbel die ganze Nacht und schliesslich eine grosse Menge Müll, die jeden Sonntag liegen bleibt. Doch weder Quartierverein noch Stadtpolizei sehen sich zum Einschreiten veranlasst.
Auch in der Politik ist das Oxa zur Zeit kein Thema, aber das könnte sich jetzt ändern. «Für mich ist das Oxa zum jetzigen Zeitpunkt ein Ärgernis», sagt der EVP-Gemeinderat Ernst Danner, der unweit des Oxa wohnt. «Früher lebte kaum jemand dort. Aber für die vielen Bewohner der Neubauten in der Gegend sind die Zustände problematisch. Doch die Club-Betreiber scheinen sich darum zu foutieren.»
Danner stellt politischen Vorstoss in Aussicht
«Ich fordere die Stadtpolizei dazu auf, jetzt für Ordnung zu sorgen», sagt Gemeinderat Danner. Ausserdem werde er das Gespräch zu anderen Gemeinderäten im Quartier und der Polizeivorsteherin Esther Maurer suchen. «Bis Ende Jahr muss etwas passieren. Sollte sich die Situation bis dahin nicht gebessert haben, werde ich politisch aktiv», sagt Danner. Ausser Danner leben auch weitere Gemeinderäte im Quartier. Bruno Sidler, Peter Stähli-Bart und Heinz Steger waren zur Stunde nicht erreichbar.
Vom Oxa selbst ist nach wie vor keine Stellungnahme zu bekommen. Die Clubbetreiber sind seit Tagen weder telefonisch erreichbar noch reagieren sie auf Emails.